Jetzt ist es beschlossene Sache. Der DigitalPakt für Schulen kommt. Digitale Infrastrukturen sollen geschaffen und ausgebaut werden, das Lehrerpersonal bezüglich der digitalen Bildung qualifiziert und Medienkonzepte ausgearbeitet werden. Große Aufgaben. Aber wie kann unsere Schule von der Förderung profitieren? Wie gelingt der richtige Einstieg?

Wir, die CTH Dresden GmbH, unterstützen Sie von Beginn an. Wir planen, installieren und betreuen Ihre Schule von der Bedarfsermittlung bis hin zur ganzheitlichen IT/TK Wartung. Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren möchten, schauen Sie unter „Wer wir sind“. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

15.03.2019 | PRESSEMITTEILUNG: 018/2019
5,5 Milliarden für die digitalen Infrastrukturen der Schulen – Beitrag zur digitalen Bildung in Deutschland
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Das Ziel des DigitalPakts ist es, in den Schulen eine zuverlässige Infrastruktur zu schaffen, welche als Grundlage für eine zukunftsweisende, digitale Bildung dient. Der DigitalPakt ist eine Investitionshilfe, um den Prozess der Digitalisierung in Gang zu bringen.

Förderfähig sind insbesondere eine breitbandige Verkabelung der Schulen, die WLAN-Ausleuchtung und stationäre Endgeräte, wie z.B. interaktive Tafeln. Bund und Länder haben sich im Entwurf der Verwaltungsvereinbarung auf Fördergegenstände und -Bedingungen verständigt. Es sollen spezielle digitale Arbeitsgeräte förderfähig sein, die in der beruflichen Ausbildung wie beispielsweise VR-Brillen für das Erlernen der Bedienung von Maschinen benötigt werden, sowie standortgebundene Anzeigegeräte in Schulen. Das sind beispielsweise interaktive Tafeln. Wenn es nach dem speziellen pädagogischen Konzept einer Schule erforderlich ist und sämtliche Infrastrukturkomponenten bereits vorhanden sind, könnten ausnahmsweise auch Klassensätze mobiler Endgeräte förderfähig sein. Für die genaue Ausgestaltung der Regelung sind die Länder zuständig. Der Anteil an Fördermitteln, der für mobile Endgeräte aufgewendet wird, darf jedoch 20 % aller Fördermittel pro Schulträger nicht überschreiten.

Damit ist der DigitalPakt auch weiterhin eindeutig eine Infrastrukturprogramm und keine Endgeräteförderung. Mobile Endgeräte zur Nutzung durch Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte außerhalb des Unterrichts werden generell nicht förderfähig sein.

Die Mittel für Schulen beantragen die Schulträger. Bei öffentlichen Schulen sind das zumeist die Städte und Gemeinden oder die Landkreise. Bei Privatschulen ist der jeweilige Träger zumeist ein Verein oder eine Religionsgemeinschaft. Die Schulen selbst können keinen Antrag stellen. Sie melden ihren Bedarf an die jeweiligen Schulträger. Diese bündeln die Meldungen ihrer Schulen in einem oder in mehreren Förderanträgen und reichen diese beim Land ein.

Die Mittel werden beim Land beantragt. Welche Stelle im Land Anträge entgegen nimmt und bewilligt, legt jedes Land selbst fest.

Eine Voraussetzung für die Beantragung von Mitteln aus dem DigitalPakt ist die Vorlage eines technisch-pädagogischen Konzepts jeder einzelnen Schule. Die Details hierfür werden in den Förderbekanntmachungen der Länder festgelegt. Der DigitalPakt Schule folgt dem Grundsatz „Keine Ausstattung ohne Konzept“. Denn nur wenn der Aufbau von digitalen Lerninfrastrukturen durch passende pädagogische Konzepte flankiert wird, zahlen sich die Investitionen auch langfristig aus. Genauso wichtig ist die Qualifizierung von Lehrkräften. Diese Konzept sollte von jeder Schule ausgearbeitet werden. Liegt dieser Medienentwicklungsplan vor, erfolgt die Abstimmung mit dem Schulträger und die anschließende Beantragung der Fördermittel.

Quelle: www.bmbf.de

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